Vorbei sind die Zeiten, in denen künstliche Intelligenz nur in Science-Fiction vorkommt. Dank immer leistungsfähigerer Computer wird sie mehr und mehr zum wichtigen Bestandteil unseres Lebens. Auch die Landwirtschaft der Zukunft wird ohne künstliche Intelligenz nicht auskommen. Schon heute können Roboter und Drohnen einzelne Feldarbeiten übernehmen. In Zeiten des Klimawandels und Artensterbens stehen jedoch noch viel größere Aufgaben an. Künstliche Intelligenz soll dabei helfen, nachhaltige Agrarsysteme der Zukunft zu entwickeln. Doch bevor es soweit ist, muss auch sie noch einiges dazulernen.
Pflügen, säen, ernten – Landwirtschaft arbeitet in und mit der Natur. Das Zusammenspiel von Landwirtschaft und Umwelt besitzt aber auch eine ökonomische Seite, die lange vernachlässigt wurde. Im Fokus aktueller Forschungen stehen Ökosystemleistungen, die die ökologischen Grundlagen der Nahrungsmittelproduktion bilden. Die Ergebnisse zeigen: Damit Agrarökosysteme leistungsfähig bleiben, müssen Politik und Landwirtschaft dringend handeln.
Hitzesommer, Tropennächte und Starkregen – Wie rüsten sich Berlin und Brandenburg für die Zukunft?
Beim “Treffpunkt StadtNatur: Berlin blau-grün” am Langen Tag der StadtNatur 2021 diskutierten Fachleute aus Wissenschaft und Umweltschutz zum Thema des Films „ Auf dem Trockenen – Der neue Kampf ums Wasser“.
Teilnehmer: Prof. Rita Adrian Leibniz-Instiut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)
Prof. Gunnar Lischeid Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e. V. (ZALF)
Dr. Wolfgang Haupt Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) e.V.
M. Sc. Christian Marx Technische Universität Berlin
Verena Fehlenberg BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Wie können wir die Landwirtschaft von morgen nachhaltiger gestalten? Diese Frage wurde im Projekt “Virtuelle Landwirtschaft im Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie” gestellt. Beantwortet wurde sie, indem Forschende und Gaming-Community zusammengebracht wurden. Dazu wurde der “Landwirtschafts-Simulator 19” genutzt – eines der bekanntesten und beliebtesten Simulationsspiele.
Mehr als die Hälfte aller Flüsse in Deutschland sind in ihrem ökologischen Zustand durch den Menschen erheblich verändert worden. Dies führte im Laufe der Zeit zu unerwünschten ökologischen Effekten wie verstärkter Erosion, Abnahme und Verschmutzung des Grundwassers, Rückgang der Artenvielfalt sowie Verlust von Erholungsfunktionen. Oftmals können diese Flüsse auch wichtige Funktionen, wie das Abmildern von Hochwasserereignissen oder das Ausgleichen von Wasserdefiziten bei Trockenheit, nicht mehr ausreichend erfüllen. Zukunftsfähige Flusslandschaften adressieren diese Herausforderungen und berücksichtigen Ansprüche von Mensch und Natur. Die Forschungsgruppe „PlanSmart“ sieht in sogenannten „naturbasierten Lösungen“ einen zentralen Ansatz, um Flussgebiete wieder nachhaltiger zu entwickeln.
Virtuelle Landwirtschaft – Automatisierung und Robotik
Wie können wir die Landwirtschaft von morgen nachhaltiger gestalten? Diese Frage wurde im Projekt “Virtuelle Landwirtschaft im Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie” gestellt. Beantwortet wurde sie, indem Forschende und Gaming-Community zusammengebracht wurden. Dazu wurde der “Landwirtschafts-Simulator 19” genutzt – eines der bekanntesten und beliebtesten Simulationsspiele.
Die landwirtschaftliche Produktion muss nachhaltiger werden. Mehr Vielfalt auf dem Acker und kleinere Anbauflächen könnten Ressourcen schonen, die Bodenfruchtbarkeit erhalten, den Verbrauch an Pflanzenschutz- und Düngemitteln senken und die Artenvielfalt fördern – davon sind Forschende des ZALF überzeugt. Ihre These testen sie nun unter Praxisbedingungen. Welche Auswirkungen hat es, wenn etwa Mais, Lupine und Sonnenblume auf kleinen Feldeinheiten direkt nebeneinanderstehen? Kann ein landwirtschaftlicher Betrieb am Ende damit noch Geld verdienen? Und welche Rolle müssen dabei neue Technologien wie Roboter und künstliche Intelligenz einnehmen? All das untersucht das Forschungsteam jetzt in einem einzigartigen Landschaftsexperiment.
Weniger Emissionen aus der Nutztierhaltung: Das ist das Ziel des Verbundvorhabens “Emissionsminderung Nutztierhaltung” – kurz EmiMin. Wie kann das umgesetzt werden?
Wie können wir die Landwirtschaft von morgen nachhaltiger gestalten? Diese Frage wird im Projekt “Virtuelle Landwirtschaft im Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie” gestellt. Beantwortet wird sie, indem Forschende und Gaming-Community zusammengebracht werden. Dazu wird der “Landwirtschafts-Simulator 19” genutzt – eines der bekanntesten und beliebtesten Simulationsspiele.
Erntegut aus Kurzumtriebsplantagen verlustfreier trocknen
Eine kontrollierte Kaltluftventilation trocknet nicht nur die in Haufen lagernden Hackschnitzel in vier Wochen auf Feuchtegehalte von unter 15 Prozent, auch die üblichen Trockenmasseverluste von bis zu 20 Prozent lassen sich damit halbieren. Das Verfahren ist energieeffizient: Der thermische Energiegewinn durch die schnelle Trocknung macht mehr als das sechsfache der für den Gebläsebetrieb benötigten elektrischen Energie aus, so das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie, die kürzlich im Fachblatt Biomass and Bioenergy veröffentlicht wurde.
Um für Nahrungssicherheit für Milliarden von Menschen zu sorgen, wird in der Landwirtschaft immer intensiver gewirtschaftet – mit negativen Folgen für Umwelt und Biodiversität. Dem konventionellen Landbau steht der Ökolandbau gegenüber, der strengeren Regeln folgt. Mineralische Stickstoffdünger etwa oder synthetische Pflanzenschutzmittel sind hier verboten. In einer Studie wurde untersucht, wie sich beide Konzepte auf die Umwelt auswirken – mit deutlichen Ergebnissen.
Wie sich das Klima in den nächsten Jahrzehnten im weltweiten Durchschnitt verändern wird, davon haben wir eine recht gute Vorstellung. Doch Begriffe wie »globale Klimaerwärmung« und »Zwei-Grad-Ziel« bieten landwirtschaftlichen Betrieben nur wenige Anhaltspunkte, worauf sie sich konkret einstellen müssen, denn lokal werden sich die Auswirkungen teils stark voneinander unterscheiden. Damit sich die Betriebe für die Zukunft wappnen können, brauchen sie verlässliche Vorhersagen für den eigenen Standort. Computermodelle sollen dies möglich machen.
Wind schafft Veränderung, bewegt Wellen und Wolken und gestaltet ganze Landschaften. Wir freuen uns, wenn an einem heißen Strandtag eine frische Meeresbrise aufzieht und Kinder ihre Drachen steigen lassen. Wind transportiert vieles, vom kleinsten Staubkorn bis zum Segelflugzeug – manchmal auch »blinde Passagiere«. Dazu zählen beispielsweise Bakterien, die sich im Dünger befinden und durch Bodenbearbeitung aufgewirbelt werden. Ein Forschungsteam hat jetzt die Verbreitung von antibiotikaresistenten Keimen in der Landwirtschaft genauer untersucht.
Die meisten Menschen finden Naturschutz wichtig und möchten sich engagieren. Doch nur wenige unterstützen Projekte auch finanziell. Mit „AgoraNatura“ geht ein Team aus Wissenschaft, Naturschutz und Landwirtschaft jetzt einen neuen Weg, um mehr Menschen für finanzielles Engagement im Naturschutz zu begeistern: Auf dem Online-Marktplatz www.agora-natura.de können sie ab sofort gezielt in zertifizierte Naturschutzprojekte investieren. Ein eigens geschaffener, wissenschaftlich geprüfter Naturschutzstandard, regionale Projekte mit nachweisbaren Effekten und viel Transparenz erleichtern es Privatpersonen und Unternehmen, sich wirksam für die Natur einzusetzen.
Vier- bis sechsmal jährlich informieren wir über Fakten, News und Ideen rund um die Landwirtschaft der Zukunft.
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